Ex-Pilot in Neueinstellung
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Vorname: Philipp
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Phil« (16.02.2009, 23:50)
Ex-Pilot in Neueinstellung
Hallo Günni!
Vielleicht kann ich dir diese Frage auch beantworten. Also nochmal kurz zur Zusammenfassung: Ein Verstellprop funktioniert so, dass ein mit Öldruck geladener Kolben gegen einen Federdruck agiert. Bei Einmots gegen die niedrigste Steigung. Grund dafür ist der, das man bei einem Problem im System, z.B. Undichtigkeit, nicht möchte, dass der einzige Prop feathered und damit keinen Schub mehr erzeugt. Er ist zwar dann nicht mehr pitch-controllable, aber funktioniert wie jeder andere fixed-pitch prop auch noch. Die grundsätzliche Kontrollierbarkeit des Flugzeuges ist nicht gefährdet. Natürlich erzeugt so ein Prop bei einem engine-out mehr Widerstand als wenn er gefeathered wäre.
Bei 2-Mots, wie schon angesprochen, gehts um die grundsätzliche Kontrollierbarkeit des Flugzeuges. Fällt ein engine aus, dann muß das Seitenruder genug Effektivität haben, das Giermoment auszugleichen. Dieses ist natürlich umso höher je mehr Widerstand der windmilling prop erzeugt. Natürlich ist es hier so, dass im Falle einer Undichtigkeit oder ähnlichem das betroffene engine, wenngleich ansonsten noch voll funktionsfähig, feathered und damit keinen Schub mehr erzeugt. Aber dafür hab ich dann ja noch das zweite engine.
Der Unterschied zwischen Ein- und Zweimot-Verstellprops ist also eine Frage der Prioritäten.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nico081« (02.04.2009, 12:48)
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